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Das wussten Sie noch nicht über den Grand Slam

Grand Slam bedeutet auf deutsch übersetzt „großer Schlag“ – ein sehr bildhafter Vergleich, bezeichnet der „Grand Slam“ doch einen der bedeutendsten Erfolge, die ein Tennisprofi in seiner Karriere erzielen kann: Einen Grand Slam erzielt, wer alle vier zugehörigen Turniere in einem Kalenderjahr gewinnen konnte. Der Begriff wurde 1933 vom US-Journalisten John Kieran eingeführt, der ihn dem Kartenspiel Bridge entnahm. So weit, so gut. Doch kannten Sie auch schon die folgenden Fakten über den Grand Slam?

Beim Grand Slam erhalten die Gewinner nicht nur die höchsten Preisgelder aller Tennisturniere, das Prestige von Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open zeigt sich auch in der Anzahl der vergebenen Punkte für die Weltrangliste. Erst fünf Spieler konnten einen Grand Slam erzielen, zudem zwei Doppel-Paare und ein Mixed-Paar. Zwar konnte Martina Hingis alle vier Turniere im Damendoppel in der Saison 1998 gewinnen – aber da dies mit verschiedenen Partnerinnen gelang, wird ihr der Titel Grand Slam verwehrt.

Auch ein „unechter“ Grand Slam ist ein herausragender Rekord für Tennisprofis. Hierbei gewinnt ein Spieler oder eine Spielerin alle vier Grand Slam Turniere im Laufe der Karriere, allerdings nicht in einem Kalenderjahr. So hat zuletzt Novak Dokovic einen „unechten“ Grand Slam erzielt, nachdem er die US Open im Jahr 2015 gewonnen hatte, war er in jedem der vier Grand Slam Turniere als Sieger hervorgegangen. Einen „unechten“ Grand Slam haben auch zahlreiche weitere Profis wie Andre Agassi oder Rafael Nadal geschafft.

Erst seit 1984 ist ein Golden Slam möglich

Die Steigerung eines Grand-Slam ist der „Golden Slam“, wobei hier neben den Siegen in allen vier Grand Slam Turnieren auch noch die olympische Goldmedaille im Tennis gewonnen werden muss. Dies ist nicht nur deswegen besonders schwer, weil die olympischen Spiele nur alle vier Jahre stattfinden. Nur einem Spieler gelang bislang ein Golden Slam – Steffi Graf konnte diese inoffizielle Auszeichnung im Jahr 1998 für sich reklamieren. Im Doppel konnten die Brüder Bob und Mike Bryan 2012 einen Golden Slam gewinnen, indem sie nach ihrem Sieg bei den Olympischen Spielen in diesem Jahr auch noch alle vier Grand Slam Turniere gewannen.

Erst ab 1984 wurde Tennis in das Programm der Olympischen Spiele aufgenommen, seit dem ist also der Erwerb des „Golden Slams“ theoretisch alle vier Jahre möglich. Da Serena Williams bereits alle Grand Slam Turniere gewonnen hat und 2012 dann auch die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen holte, kann ihr ein „unechter“ Golden Slam zugeschrieben werden – sie erreichte die Siege zwar nicht in einem Kalenderjahr, aber konnte in all diesen Wettbewerben in ihrer Karriere bereits ihren Status als Erstplatzierte verteidigen. Mit ihrer Schwester hat sie schon um die Jahrtausendwende herum im Doppel den „unechten“ Golden Slam – auch „Karriere-Grand-Slam“ genannt – erzielt.

Auch in diesem Jahr finden die vier Grand Slam Turniere natürlich statt, und nach den Australian Open, welche die Saison einleiten, können Interessierte bereits ihre Wetten auf die Favoriten der einzelnen Turniere einreichen. Auf der folgenden Seite gibt es einen Bonus ohne Einzahlung, um Tenniswetten auszuprobieren.