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WTA-Turnier Monterrey 2017: Kerber unterliegt erst im Finale

Beim WTA-Turnier im mexikanischen Monterrey hat Angelique Kerber das Finale gegen die 16. der Weltrangliste Anastasia Pavlyuchenkova verloren. Die 25-jährige Russin konnte das Match mit 6:4, 2:6, 6:1 in drei Sätzen für sich entscheiden. Damit bleibt die Weltranglisten-Erste Angelique Kerber im Jahr 2017 zwar weiterhin ohne Turniersieg, konnte aber wenigstens ihre ansteigende Form unter Beweis stellen.

Nachdem sich Kerber beim gut dotierten WTA-Turnier in Miami bis ins Viertelfinale vorgearbeitet hatte und dort Venus Williams unterlag, ging sie anschließend als Nummer 1 der Setzliste beim mit 250.000 Dollar dotierten Turnier im mexikanischen Monterrey an den Start. In der ersten Runde setzte sie sich nach verlorenem 1. Satz mit 4:6, 6:0, 6:4 gegen die Italienerin Francesca Schiavone durch. Mit Tatjana Maria aus Bad Saulgau stand eine weitere Deutsche im Hauptfeld des Turniers, die jedoch wenig Losglück hatte und bereits in Runde 1 auf die an Nummer 2 gesetzte Anastasia Pavlyuchenkova traf. Die 29-jährige Deutsche hatte in diesem Match mit der späteren Turniersiegerin keine Chance und unterlag glatt in 2 Sätzen mit 1:6 und 3:6.

In der 2. Runde konnte sich Pavlyuchenkova dann gegen die amerikanische Qualifikantin Ahn in 2 Sätzen mit 7:6 und 6:4 durchsetzen, während Kerber der Nummer 67 der Weltrangliste Mandy Minella in 2 Sätzen beim 6:1 und 6:3 die Grenzen aufzeigte.


Im Viertelfinale bekam es Kerber dann mit Vorjahressiegerin Heather Watson zu tun. Die 24-jährige Britin, aktuell an Position 110 der Weltrangliste geführt, hatte dem druckvollen Spiel von Kerber allerdings wenig entgegenzusetzen und unterlag der Deutschen glatt in 2 Sätzen mit 6:4 und 6:4. Mehr Mühe hatte Anastasia Pavlyuchenkova, die sich mit der an Nummer 5 gesetzten Timea Babos aus Ungarn duellieren musste. Am Ende behielt die Russin in einem spannenden und intensiven Match mit 6:3, 2:6 und 7:5 die Oberhand.

Im Halbfinale konnte sich sowohl Kerber als auch Pavlyuchenkova glatt in 2 Sätzen gegen ihre jeweiligen Gegnerinnen durchsetzen. Kerber besiegte die an Nummer 4 gesetzte Spanierin Carla Suarez Navarro mit 7:6 und 6:1, während Pavlyuchenkova die an Nummer 3 gesetzte Französin Carolin Garcia mit 6:2 und 6:4 ausschaltete.

Im mit Spannung erwarteten Finale erwischte Kerber dann den schlechteren Start und musste den 1. Satz nach 41 Minuten mit 6:4 abgeben, obwohl sie das Match in dieser Phase weitgehend dominiert hatte. Im 2. Satz zeigte Kerber ihre Qualitäten als Kämpferin und konnte diesen mit 6:2 für sich entscheiden. Allerdings musste die Deutsche im 3. Satz der Hitze und dem Kraftverschleiß Tribut zollen und war so letztendlich beim 6:1 chancenlos. So stand unter dem Strich, wie schon beim Aufeinandertreffen im Finale des Turniers von 2013, eine Niederlage gegen Pavlyuchenkova.

Für Kerber heißt es jetzt erst einmal Kraft tanken. Ihre beim Turnier in Monterrey gezeigte Leistung gibt jedoch Hoffnung, dass Angelique Kerber gut gerüstet in das am 22. und 23. April in Stuttgart stattfindende Abstiegsduell des Fed-Cups mit der Ukraine gehen wird.